Musiktherapie Aus- und Weiterbildung
Praxisorientierte Musiktherapie-Ausbildung in Münster:
Präsenzunterricht, individuelle Förderung und ein Curriculum mit verbindlichen Standards. Ziel ist eine fundierte Qualifizierung für musiktherapeutische Arbeit – mit Schwerpunkt auf praktischem musikalischem Können, Selbsterfahrung und reflektierter Anwendung im therapeutischen Kontext.
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Warum Präsenzunterricht?
Die Ausbildung ist konsequent praxisorientiert: Einzel- und Kleingruppenunterricht sind wirksamer als Gruppenseminare. Sie ermöglichen eine individuelle Förderung, intensiven Austausch und flexible Terminwahl. Online-Formate können Inhalte vermitteln, bleiben im praktischen musiktherapeutischen Lernen jedoch eine Notlösung.
Worum geht es inhaltlich?
Musiktherapie wird hier als angewandte Musikpsychologie verstanden: Im Zentrum stehen das Verstehen musikimmanenter Gehalte (z. B. Struktur, Melodie, Form) und ihre patientenzentrierte Funktionalisierung im therapeutischen Prozess.
Mehr zum Konzept und zum Unterschied.
Für wen ist die Ausbildung geeignet?
Das Angebot richtet sich an musikversierte Berufstätige und Interessierte – u. a. aus Musik, Pädagogik, Medizin und Therapie. Je nach Zielsetzung können Schwerpunkte gesetzt werden (z. B. bestimmte Berufsfelder oder wissenschaftliche Vertiefung).
Anerkannte Standards & Ausrichtung
Dieses Ausbildungsinstitut zählt zu den anerkannten Ausbildungen in Deutschland.
Das Curriculum entspricht den Standards:
-
- der DGKT (Deutsche Gesellschaft für Künstlerische Therapie),
- der BAG KT sowie
- des Berufsverbands Künstlerische Therapien (BKT)
Das Curriculum orientiert sich an diesen Standards und verknüpft therapeutische Selbsterfahrung, musikpsychologische Gesetzmäßigkeiten sowie klinische, künstlerische und wissenschaftliche Praxis.
Online‑Seminare – wie sie teilweise an Universitäten eingesetzt werden – können Inhalte vermitteln, bleiben in einer praxisorientierten Aus‑ und Weiterbildung jedoch Notlösungen.
Für musiktherapeutisches Lernen ist persönliche Präsenz unverzichtbar.→ Siehe: Intensiv‑ und Einzelunterricht
Die vermittelten Inhalte basieren auf den Erfahrungen der einzigen hauptamtlichen Professur für Musik‑ und Tanztherapie und verbinden:
- musikpsychologische Gesetzmäßigkeiten
- langjährige klinische, künstlerische und wissenschaftliche Praxis
Musiktherapie als angewandte Musikpsychologie
Musiktherapie wird hier als angewandte Musikpsychologie verstanden.
Sie umfasst:
-
- das Verstehen des musikimmanenten Gehalts (Struktur, Melodie, Form, Harmonik)
- sowie die patientenzentrierte Funktionalisierung von Musik im therapeutischen Prozess
Musik entsteht im Kopf – im Gehirn als lebenslang sich wandelnder Struktur mit Milliarden von Nervenzellen und Synapsen.
Neurowissenschaftliche Erkenntnisse fließen kontinuierlich ein, ersetzen jedoch nicht das Erlebnis tiefer musikalischer Bedeutung.Es gelten weiterhin die Worte von
Gustav Mahler: „Das Wesentliche in der Musik steht nicht in den Noten.“
Robert Schumann: „Musik ist die höhere Potenz der Poesie.“
und – besonders für die Musiktherapie –
„Licht senden in die Tiefen des menschlichen Herzens – des Künstlers Beruf.“Rolle des Ausbilders und musikalische Kompetenz
Eine qualifizierte Ausbildung erfordert Ausbilder, die:
-
- über fundierte Musikhochschulabschlüsse verfügen
- eigene künstlerische Praxis und Konzerterfahrung haben
- therapeutisch gearbeitet haben
- und den aktuellen Forschungsstand kontinuierlich verfolgen
Nur ein professioneller Musiker kann dem Studierenden helfen, sein persönliches psychodynamisches musikalisches Repertoire zu entwickeln und gezielt zu erweitern – als therapeutisches Wirkmedium (Pharmakon).
Mit diesem Erfahrungsschatz wird es möglich, das musikalische Wirkungspotenzial für sich selbst und für andere bewusst zu nutzen.
Zielgruppen und Lernprozess
Die Ausbildung richtet sich an:
-
- Musiker:innen und Musikliebhaber aller Stilrichtungen
- Erzieher:innen und Lehrer:innen
- Ärzt:innen, Psycholog:innen, Heilpraktiker:innen
- Therapeut:innen und Wissenschaftler:innen
- Personen mit Interesse an wissenschaftlicher Vertiefung bis hin zur Promotion
Je nach Interesse werden:
- umfassende oder
- auf spezielle musiktherapeutische Berufsfelder bezogene Kenntnisse vermittelt
Der Lernprozess umfasst:
- Selbsterfahrung
- Üben und Vertiefen zu Hause
- Reflexion und Analyse beim nächsten Treffen
Qualität, Abgrenzung und kritische Einordnung
Seit Einrichtung dieser Ausbildung im Jahr 1984 sind zahlreiche weitere Anbieter entstanden.
Grundsätzlich darf jeder anbieten – unabhängig von Qualifikation.Tatsächlich finden sich Angebote ohne:
-
- Musikhochschulstudium
- wissenschaftliches Studium
- klinische Erfahrung
- oder formale Hochschulreife
Wer die hier beschriebenen Anforderungen an musikalische, therapeutische und wissenschaftliche Kompetenz nachvollziehen kann, wird daraus eigene Schlussfolgerungen ziehen.
Abschluss, Anerkennung und Perspektiven
Die Ausbildung in Künstlerischer Musiktherapie ist anerkannt von der DGKT (Mitglied der 2009 gegründeten BAG KT) sowie vom Berufsverband für Künstlerische Therapien (BKT). Die Ausbildung wurzelt in einer einzigartigen wissenschaftlichen und künstlerischen Tradition: Seit 1984 werden an den Universitäten Köln und Münster – getragen von der einzigen Professur für Musik- und Tanztherapie in Deutschland – fundierte Kenntnisse einer Künstlerischen Tanztherapie als Angewandter Musikpsychologie vermittelt. Diese haben sich über Jahrzehnte hinweg in der beruflichen Praxis bewährt.
Die Ausbildung orientiert sich an der individuellen Interessenlage der Teilnehmer.
Die meisten Absolvent:innen schließen mit einem detaillierten, international anerkennungsfähigen Zeugnis ab.
Bei zusätzlichen wissenschaftlichen Leistungen können – beim Autor dieser Seite oder in Kooperation mit Hochschulen – weiterführende Qualifikationen bis hin zu Promotion oder Habilitation erworben werden.Ziel:
Eine praxisbezogene therapeutische – auf Wunsch auch wissenschaftliche oder künstlerische – Qualifizierung in kurzer Zeit.„In der Kürze liegt die Würze.“
„In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister.“Dauer, Organisation und Kosten
- Dauer: 4–5 Wochen Einzel‑ bzw. Intensivunterricht, abhängig von:
- Vorerfahrung
- Engagement
- beruflicher Zielsetzung (haupt‑ oder nebenberuflich)
- Studiengebühren:
maximal 1.500 € pro Semester bzw. Intensivkompaktwoche
Fördermöglichkeiten:
- Bildungsscheck (Baden-Württemberg, Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz)
- Bildungsprämie
- Unterkunft: Übernachtung im Unterrichtsgebäude möglich für
- 20 € pro Nacht mit Selbstorganisation (Küche, Waschmaschine, Duschen)
Leitung & institutionelle Glaubwürdigkeit
Die MTK-Akademie wird geleitet von Dr. Yolanda Bertolaso.
Die Ausbildung erfüllt die Anforderungen zur:
-
- Niederlassung mit eigener Praxis
- Arbeit außerhalb der Heilkunde gemäß PsychThG
- künftigen staatlichen berufsrechtlichen Anerkennung
- Zusätzlich können erworben werden:
- Seminarleiterscheine (z. B. Autogenes Training)
- Singleitung im Gesundheitswesen
Dieses Angebot steht für: Glaubwürdigkeit, exzellente Ausbildung und nachhaltige Berufschancen.
Mit seiner kassenanforderungsorientierten Qualifizierung erfüllt das Weiterbidungsstudium Musiktherapie die Bedingungen für die Niederlassung mit eigener Praxis für Musiktherapie und/oder Tanztherapie und/oder anderen künstlerischen Therapien nach PsychThG Art. 1 § 1 Abs. 3 außerhalb der Heilkunde und die Voraussetzungen zur künftigen berufsrechtlichen staatlichen Anerkennung. Diese sollte spätestens 2025 erfolgen; bedingt durch den Bruch der Regierungskoalition 2024 liegt es nun an der neuen Regierung, das Gesetz zu verabschieden. Unsere Absolventen erhalten jedenfalls die berufsrechtliche Anerkennung. Zusätzlich erworben werden können spezifische Seminarleiterscheine zum Autogenen Training / Entspannungsverfahren und zur Singleitung im Gesundheitswesen.
Partnerimprovisation Kleingruppenimprovisation Flügel Trompete Posaune Querflöten Bassflöte Instrumente zur Gruppenimprovisation zum Gruppenmusizieren zum Musizieren in der Gruppe Instrumente zur Gruppenimprovisation -
Zusammenfassung
Frage:
Was ist Musiktherapie im Sinne dieser Ausbildung?Antwort:
Musiktherapie wird hier als angewandte Musikpsychologie verstanden. Im Mittelpunkt steht das Verstehen musikimmanenter Gehalte sowie ihre patientenzentrierte, funktionale Anwendung im therapeutischen Prozess.
Frage:
Warum wird Präsenzunterricht betont?Antwort:
Die Ausbildung ist konsequent praxisorientiert. Präsenzunterricht gilt als unverzichtbar, weil unmittelbares musikalisches Erleben, Beobachten und Reflektieren zentral für die musiktherapeutische Kompetenz sind. Online‑Formate werden als Notlösung betrachtet.
Frage:
Warum Einzel‑ und Kleingruppenunterricht?Antwort:
Einzel‑ und Kleingruppenunterricht ermöglichen eine individuellere Förderung und flexible Terminwahl. Sie werden als wirksamer eingeschätzt als anonyme Gruppenseminare.Frage:
Für wen ist die Ausbildung geeignet?Antwort:
Das Angebot richtet sich an musikversierte Berufstätige, insbesondere Musiker:innen, Musikpädagog:innen sowie musikgebildete Ärzt:innen, Psycholog:innen und Therapeut:innen.Frage: Was unterscheidet diese Ausbildung von anderen Angeboten?
Antwort:
Die Ausbildung ist konsequent praxisorientiert und findet überwiegend in Präsenz statt. Einzel‑ und Kleingruppenunterricht ermöglichen eine intensive, individuelle Auseinandersetzung mit Musik und ihrer therapeutischen Anwendung.
Frage: Handelt es sich um Musiktherapie oder Musikpsychologie?
Antwort:
Musiktherapie wird hier als angewandte Musikpsychologie verstanden: Im Mittelpunkt steht das Verstehen musikimmanenter Gehalte und ihre patientenzentrierte funktionale Nutzung im therapeutischen Kontext.
Frage: Für wen ist das Angebot gedacht?
Antwort:
Das Angebot richtet sich an musikversierte Berufstätige, insbesondere an Musiker:innen, Pädagog:innen sowie therapeutisch oder medizinisch Tätige mit musikalischem Hintergrund.
Frage: Welches Ziel verfolgt die Ausbildung?
strong>Antwort:
Ziel ist eine praxisbezogene Qualifizierung in Musiktherapie, die sich an der individuellen Interessenlage und Vorerfahrung der Teilnehmenden orientiert.
Frage: Welche Rolle spielt Selbsterfahrung?
Antwort:
Selbsterfahrung ist ein zentraler Bestandteil der Ausbildung. Musikalische Wirkung soll nicht nur theoretisch verstanden, sondern praktisch erlebt und reflektiert werden.
Frage: Gibt es einen festen Studienplan?
Antwort:
Es gibt ein bewährtes Curriculum, das je nach Zielsetzung, Vorerfahrung und Schwerpunkt individuell angepasst werden kann.
Frage: Wie intensiv ist der zeitliche Aufwand?
Antwort:
Der zeitliche Aufwand hängt von der gewählten Ausbildungsform ab. Besonders die Intensivkompaktwochen ermöglichen konzentriertes Lernen in kurzer Zeit.
Frage: Wie erfolgt der Einstieg?
Antwort:
Der Einstieg erfolgt in der Regel über einen persönlichen Vorstellungstermin nach Vereinbarung.„In der Kürze liegt die Würze.“
„In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister.“
Gelegentlich stößt man auf Stellenausschreibungen, die die Teilnehmer aus einer bestimmten Einrichtung bevorzugen oder eine Bescheinigung eines bestimmten Vereins wünschen. Experten zufolge dokumentieren solche Arbeitgeber damit, dass sie nicht an Bewerbern mit den besten Kenntnissen interessiert sind und dass sie gegen die erforderliche Ethik im Gesundheitswesen verstoßen.Musiktherapeuten sind zur fachlichen Fortbildung nicht verpflichtet. Die Vergabe von Fortbildungspunkten ist als lukratives Geschäftsmodell von privaten Vereinen zu werten. Siehe die Informationen zur Fortbildungspflicht gemäß § 95d SGB V und § 136b SGB V
! –> Wikipedia ist mit Vorsicht zu genießen: «Die Wikipedia ist nach wie vor ein closed shop, in dem Personen mit fragwürdiger Kompetenz und Agenda über Zugang und Kontext zum Wissen bestimmen wollen.»
Siehe „Wikipedia“ in https://kanzleikompa.de/blog/ mit dem Interview von Eugen Drewermann vom 30.10.19 und zum Urteil des OLG München: 1. April 2021 bzw. ZDF Nano vom 16. März 2021.











