Literaturempfehlung
Liest man manche, von Themen überbordenden Internetauftritte von Weiterbildungsangeboten für Berufstätige, entsteht leicht der Eindruck, dass das Vorwissen der Teilnehmenden kaum berücksichtigt wird. Statt differenziert auf unterschiedliche Voraussetzungen einzugehen, werden alle über einen Kamm geschoren. Die Ausbildung wirkt dadurch häufig künstlich aufgebläht – nicht selten mit dem Effekt, die Teilnehmenden möglichst lange an das Angebot zu binden.
Das berufsbegleitende Weiterbildungsstudium umfasste in der Zeit von 1984 bis 2010 noch sechs Semester. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass vier Semester in der Regel ausreichen. Als besonders effektiv haben sich zudem die seit 2010 eingerichteten Intensiv‑Kompaktwochen erwiesen. Grundlage hierfür ist das seit Jahrzehnten bewährte Curriculum des Weiterbildungsstudiums, das jeweils an die individuellen Interessen und Vorerfahrungen angepasst wird.
Hier noch einige Literaturhinweise:
- Yolanda Bertolaso: Musik-, Kunst- und Tanztherapie. Qualitätsanforderungen in den künstlerischen Therapien
- Yolanda Bertolaso: Die Künste in den Künstlerischen Therapien. Selbstverständlichkeit oder Etikettenschwindel?
- Georg Franzen (Hrsg.): Kunst und seelische Gesundheit.
- Karl Hörmann: Musik in der Heilkunde – Lehrbuch Wissenschaftliche Musiktherapie.
- Karl Hörmann: Die Künstlerischen Therapien in der Geriatrie.
- Musik-, Tanz- und Kunsttherapie – Zeitschrift für künstlerische Therapien im Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesen.